Auf auf und bye bye Sued- and welcome back Mittelamerika!
Nach gechillten letzten Tagen im wahrhaften wunderbaren Kolumbien ist drei Monate nach Reisebeginn Schluss mit dem Abstecher auf den viertgroessten Kontinent der Erde. Maya ersetzen fortan wieder Inka, "acá" heisst wieder "ahí" und 'Corona' und 'Sol' verdraengen 'Club Colombia' und 'Aquila' aus Kuehlschraenken und Leber.
Zurueckgelassen werden beim zweiten Abschied in 10 Tagen auch Charlies Engel Chloé, Claire und Caz, die der Schwedenfraktion unterhaltungstechnisch in nichts nachgestanden und dem Nationalpark Tayrona den letzten Pinselstrich natuerlicher Schoenheit gegeben haben.
Schwerer Schlag koennte man meinen, waere da nicht dieses deutsche Maedel, dem ich nur 40 Minuten nach Ankunft in Cancun begegnet bin. Ansteckende Freude, unmittelbare Vertrautheit, ein Rucksack voller Heimatgefuehl, Fotoequipment, identische Reiserouten...was soll ich sagen, wir teilen uns seitdem Doppelzimmer, Palmenschatten....und meine Kreditkarte. Wenn man sich eben um den Finger wickeln laesst.
Nur minimal weniger beeindruckt hat mich das Land, das wir gemeinsam durchqueren. Links und rechts der nicht enden wollenden Strassen waechst zwar nur Gestruepp, aber Mexicos Straende sind die schoensten, die mir bei all meinen Reisen zwischen die Zehen gekommen sind und das Wasser koennte klarer nicht sein. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sich die Schildkroeten in Akumals Lagune nicht scheren, wenn sie fuer Unterwasseraufnahmen herhalten muessen. Zu schoen ist einfach ihre Heimat.
Ganz gleich ob in Playa del Carmen, Tulum, Akumal oder bei den Ruinen von Coba und Chichen Itza: das Ausmass der US-amerikanischen Invasion ist zumutbar.
Zwei Sicherheitsvorkehrungen sind dennoch getroffen:
1. Ihr Stuetzpunkt Cancun wurde bei Ankunft und auch nach der Rueckkehr gestern sofort verlassen. Stattdessen lautet die Wa(h)lheimat fuer die zweite und letzte gemeinsame Woche "Isla Mujeres" (haelt nicht so ganz was der Name verspricht, aber sonst waer ich wohl auch nicht vom Schiff gelassen worden).
2. Um etwaige imperialistische Infektionen direkt aus dem System zu spuehlen, wird momentan intensiv ueber eine einwoechige Kur auf Kuba nachgedacht...ihr wisst schon, nur um ganz sicher zu gehen anschliessend wieder quietsch-'Fidel' zu sein!
'Versprochen ist versprochen', das wusste schon Arni im gleichnamigen Film und deshalb hier nun wieder Bildmaterial:
Gopro:
Verschmutzte neue alte Spiegelreflex:
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