Bei allem Sehenswerten der letzten Woche, kann und wird es in diesem Eintrag doch nur um das eine gehen:
Am Checkpoint - Anna ist masculino und ich bin aus Dinamarca
Chef Nicolas:
Dieser Weg...:
Mi Casa:
Start Tag 3:
Das Ensemble:
Bronze für Deutschland:
Kunst oder doch Verschandlung?:
Die Wanderung entlang des Inkapfads zum Machu Picchu, der Hauptattraktion Südamerikas!
Erst 1911 entdeckt ist dieses alte Inkadorf seither das Nonplusultra des Backpackertums in Peru.
Um den Ansturm der Massen zu kontrollieren, hat das Kultusministerium vor einiger Zeit festgelegt, dass täglich maximal 500 Leute ihren Hike auf dem heiligen Weg starten und höchstens 1000 Gäste gleichzeitig Machu Picchu besuchen dürfen. Heißt, um dabei sein zu dürfen, muss man sich früh genug anmelden und eine Stange Geld hinlegen.
Ist das alles erledigt und das nötigste gepackt, kann es endlich losgehen. So geschehen für uns am Donnerstag.
Unsere Gruppe besteht dabei zunächst aus den üblichen vier und einem 42 jährigen Holländer Namens Eric. Kurz darauf wird das Team durch ein französisches Pärchen samt Guide komplettiert, sodass unsere schlagkräftige Truppe am Ende aus sieben hochmotivierten Gästen und zwei Guides besteht (Miguel und Hugo).
Instruktionen gab es bereits am Tag vor dem Startschuss, sodass wir ein ungefähres Bild von dem hatten was uns erwartet:
Tag 1: Pick-up um 6Uhr und anschließend ein leichter Einstieg bis zum ersten Camp.
Tag 2: Der härteste Tag, zehn Stunden unterwegs, zwei Pässe, der höhere auf 4200m
Tag 3: Bergab und bereits um 13Uhr am Camp vor der letzten Kontrolle
Tag 4: Wecken und 3Uhr um als eine der ersten Gruppen durch die Kontrolle und am Sonnentor zu sein.
Und hier nun das Fazit jedes Tages:
Tag 1: Ein leichter Einstieg ist ein leichter Einstieg und die drei Gänge Menüs, die der Koch auf seinem Gaskocher zaubert, sind einfach sensationell gut.
Tag 2: Der härteste Tag der Tour ist gleichbedeutend mit dem anstrengendsten Tag meines Lebens. Die Selbstzufriedenheit, meinen acht Kilo schweren Rucksack über die beiden Berge gehieft zu haben, erreicht dennoch nich ansatzweise das Maß an Bewunderung für die vier Träger, die in Sandalen mit bis zu 30 Kilo schwere Portionen unserer Zeltausrüstung und Verpflegung zum nächsten Checkpoint laufen.
Tag 3: Bergab tut mit Muskelkater höllisch weh. Aber endlich wieder unter 3000m zu sein und in der Sonne statt im nassen Dickicht der Wolken zu baden, ist eine Wohltat.
Tag 4: Als zweite Gruppe in der Schlange am Checkpoint, zusammen mit Per und Emil als erster am Sonnentor. Dass es da wegen der ganzen Wolken nichts zu sehen gibt, schmälert den Erfolg dabei nicht.
Und dann verziehen sich die Wolken und Machu Picchu offenbart, warum es so eine Faszination auslöst. Viel beschreiben kann ich hier nicht, und da euch Bilder eh besser gefallen, schaut einfach selbst.
Festzuhalten bleibt vorher nur noch, dass der Preis von 380$ plus Tips für die Crew für dieses viertägige Erlebnis ein Witz ist und ich im Nachhinein wohl auch das doppelte bezahlt hätte.
Die Gruppe
Am Checkpoint - Anna ist masculino und ich bin aus Dinamarca
Chef Nicolas:
Miguel und Hugo:
Der zweite Peak:
Dieser Weg...:
Mi Casa:
Start Tag 3:
Runiös:
Lama Scherz:
Das Ensemble:
Bronze für Deutschland:
Kunst oder doch Verschandlung?:
Alle Bilder der vergangenen Woche:

