Mittwoch, 6. Juni 2012

Und was macht eigentlich...Baby Melancholie?

Wie der Koeter
zwischen Engel und Tuer
Rucksack voll Schuld und ranzigem Talent
wenn man nur wuesste wofuer

Ganz egal wie sehr man beim backpacken auch von interessanten Leuten umgeben ist, hat man sich am Anfang einmal dazu entschieden, reist man doch irgendwie die ganze Zeit allein.
Zu gross ist das Erbe, dass Teilzeitbegleitungen am anderen Ende der Erde antreten. Zu hoch legen Eldinger Jungs, fraenkische Maedchen und norddeutsche Partynaechte die Latte, als dass man sie - mit einem Rucksack beladen - ueberwinden koennte.
Man springt weit auf einer solchen Reise, aber eben nicht hoch. Geburtstagsgetriebene Versuche gehen da leicht schief. Und dann reist man ploetzlich nicht mehr, man reisst! Erkenntnis!
Ein Schlag ins Gesicht statt seine Freunde zu Gesicht.
Guatemalische Kleinkriminelle ohne Herz und direkt geht ein zweiter in die Nieren.
K.O.!
Die Stimmung sinkt zu boden, verabschiedet sich in den Keller und findet dort das Schnapsregal. Happy Aua!
Am naechsten Morgen mit guatemalischer Fahne und verquollenen Augen zum Buecheraustausch:
"Die Vermissung der Welt" Na toll!
Der Kalender sucht Blickkontakt und macht aus Unwort Hoffnung: Griechenrettung! Der Janis ist bald da. 
"Andre wird abgeholt" rufen die anderen Kinder im Kindergarten. Kein Problem! Keine Scham!

Zwar weiss ich noch nicht, wo ich nach meiner Rueckkehr wohnen werde, wo ich zu Hause bin steht aber ein fuer alle Mal fest: Bei Mutter Ulla!
Hab dich lieb, Mama!