Neue Sonne - so lautet die Währung Perus und beschreibt damit perfekt den ersten Eindruck bei meiner Ankunft in Südamerika.
Nach einem Zwischenstopp im altbekannten San José heißt es gegen 15Uhr Ortszeit Touchdown in der sieben Millionen Stadt Lima, Peru. Schon Minuten vor der Landung ist klar, es wird anders sein als in Panama und Costa Rica. Der Blick aus dem Fenster fällt auf viel Sand und einen nicht enden wollenden Häuserwald. Gestoppt wird beides erst durch die majestätischen Anden im Osten und den Pazifik im Westen.
Fragen kommen auf: Wo ist die Vegetation? Wo sind die Wälder, denen man das sehnliche Warten auf die Regenzeit regelrecht ansehen kann? Ein Blick auf das (K)Limadigramm liefert schließlich die vermeindliche Erklärung: Hier regnet es nicht...wirklich gar nicht. Eine der Übersichten zeigt für April tatsächlich 0,0mm durchschnittlichen Niederschlag an. Ich komme im März an und werde direkt am zweiten Tag daran erinnert. Nieselregen. Hatte der Guide in der antiken Ruine nicht gerade noch erklärt, dass die Trockenheit seinen Job rette, weil andernfalls die Lehmbauten zusammenfallen würden? Glück hat er: das Wasser erreicht bei der staubigen Luft kaum den Boden.
Mein Hostel "Kokopelli" liegt im Gringoviertel Miraflores, eine Alpaka-Spuckweite von der Pizza-Street und dem Samstags Nachts prall gefüllten Kennedy-Park entfernt. Ein Spaziergang offenbart das Ausmaß des westlichen Einflusses in diesem Bezirk...oder eher östlichen: VW Käfer..überall. Sie sind beinahe noch auffälliger als die Neonreklamen der Fastfoodketten und Malls, passen aber irgendwie besser ins Bild der Backpackerparadieses.
Auf dem Rückweg zur Unterkunft beschließe ich, den nicht existenten Spanisch-Bemühungen neues Futter zu geben. Ein Buch soll her. Vielleicht gibt es dann auch mal irgendwann eine Unterhaltung mit den kolumbianischen Mitbewohnerinnen statt nur mit dem lettischen Bettnachbarn.
Nun muss in Südamerika kaum jemand Spanisch von Grund auf lernen und folglich gibt es in der Mall meiner Wahl nicht wirklich Lehrbücher. Eine dramatische Auswahl bilingualer Bücher später lautetd ie Ausweichlösung schließlich Hamlet! Ob's Sinn macht? No se!
Anschließend gibt es noch schnell einen beinahe Heimweh verursachend guten Shish-Kebab und dann geht es ab auf die Dachterrasse des Hostels.
Zu mehr reicht es nicht am zweiten Tag und so lautet die letzte Erkenntnis vor Schreiben dieses Eintrags: Peruanisches Bier schmeckt wirklich wirklich gut! - Irgendwo in diesem Land macht diese neue Sonne wohl doch Pflanzen glücklich.
Hablas esp....francés?
Alt:
"Der zu kleine Gärtner":
"Komm bei mich bei, wir machen Romantik am Atlantik" - "Aber dat is doch der Paziiifik" - "....das wusst' ich":
"Das A und O":
weitere Bilder hier im Ordner für Woche fünf
Nach einem Zwischenstopp im altbekannten San José heißt es gegen 15Uhr Ortszeit Touchdown in der sieben Millionen Stadt Lima, Peru. Schon Minuten vor der Landung ist klar, es wird anders sein als in Panama und Costa Rica. Der Blick aus dem Fenster fällt auf viel Sand und einen nicht enden wollenden Häuserwald. Gestoppt wird beides erst durch die majestätischen Anden im Osten und den Pazifik im Westen.
Fragen kommen auf: Wo ist die Vegetation? Wo sind die Wälder, denen man das sehnliche Warten auf die Regenzeit regelrecht ansehen kann? Ein Blick auf das (K)Limadigramm liefert schließlich die vermeindliche Erklärung: Hier regnet es nicht...wirklich gar nicht. Eine der Übersichten zeigt für April tatsächlich 0,0mm durchschnittlichen Niederschlag an. Ich komme im März an und werde direkt am zweiten Tag daran erinnert. Nieselregen. Hatte der Guide in der antiken Ruine nicht gerade noch erklärt, dass die Trockenheit seinen Job rette, weil andernfalls die Lehmbauten zusammenfallen würden? Glück hat er: das Wasser erreicht bei der staubigen Luft kaum den Boden.
Mein Hostel "Kokopelli" liegt im Gringoviertel Miraflores, eine Alpaka-Spuckweite von der Pizza-Street und dem Samstags Nachts prall gefüllten Kennedy-Park entfernt. Ein Spaziergang offenbart das Ausmaß des westlichen Einflusses in diesem Bezirk...oder eher östlichen: VW Käfer..überall. Sie sind beinahe noch auffälliger als die Neonreklamen der Fastfoodketten und Malls, passen aber irgendwie besser ins Bild der Backpackerparadieses.
Auf dem Rückweg zur Unterkunft beschließe ich, den nicht existenten Spanisch-Bemühungen neues Futter zu geben. Ein Buch soll her. Vielleicht gibt es dann auch mal irgendwann eine Unterhaltung mit den kolumbianischen Mitbewohnerinnen statt nur mit dem lettischen Bettnachbarn.
Nun muss in Südamerika kaum jemand Spanisch von Grund auf lernen und folglich gibt es in der Mall meiner Wahl nicht wirklich Lehrbücher. Eine dramatische Auswahl bilingualer Bücher später lautetd ie Ausweichlösung schließlich Hamlet! Ob's Sinn macht? No se!
Anschließend gibt es noch schnell einen beinahe Heimweh verursachend guten Shish-Kebab und dann geht es ab auf die Dachterrasse des Hostels.
Zu mehr reicht es nicht am zweiten Tag und so lautet die letzte Erkenntnis vor Schreiben dieses Eintrags: Peruanisches Bier schmeckt wirklich wirklich gut! - Irgendwo in diesem Land macht diese neue Sonne wohl doch Pflanzen glücklich.
Hablas esp....francés?
Jung:
Alt:
Älter:
"Der zu kleine Gärtner":
"In Deutschland ist der Sprit zu teuer":
"Komm bei mich bei, wir machen Romantik am Atlantik" - "Aber dat is doch der Paziiifik" - "....das wusst' ich":
"Das A und O":
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen