Samstag, 10. März 2012

In Peru, in Peru, in den Anden...

Das Video hat es schonungslos offenbart:
Strand und Meer, mag André sehr, doch surfen lernt er nimmer mehr!

Nichts wie runter also vom allzu glatten Meeresspiegel! Auf gehts, von null auf 3.400 Meter! Nur wie?
Zwei Optionen stehen zur Wahl:
- 22 Stunden Bustour für 60€
- 1 Stunde Flug für 80€
....hmmmmmm

Nix wie rein also in den halbgefüllten Flieger und ab nach Cuzco. Im Rückspiegel wird Lima immer kleiner und nicht lange nach dem Start ist die acht Millionen Stadt hinter den ersten Erhebungen der Anden verschwunden. 
Mit an Board sind Anna, Per und Emil, die (m)ich nun mittlerweile seit meiner ersten Woche in Costa Rica begleite(n). Nicht in den Flieger geschafft haben es Emils Macbook und sein iPhone. Beides wurde ihm im Hostel in Lima geklaut, wodurch er in der Diebstahl Bestenliste an Anna vorbeigezogen ist. Diese hatte ihr iPhone bereits in Panama City in einem Taxi aus der Hand gerissen bekommen.
Während bei den anderen der Füllstand des Backpacks also immer weiter sinkt, schlage ich beim offiziellen Wiegen am Airport mit 19Kilogramm meine eigene Bestmarke. Der Grund: neue Wanderschuhe. Denn nur dafür geht es nach Cuzco.
Das 350.000 Einwohner Städtchen ist die Basis für alle Hikes zur berühmtesten Sehenswürdigkeit Südamerikas, Machu Picchu. Und genau da soll es hingehen. Schließlich will ich das ganze Wanderequipment und die langen Klamotten am Ende ja nicht umsonst mitgeschleppt haben. Vier Tage, drei Nächte für knackige 380$. Man lässt sich sein Weltkulturerbe eben was kosten. Los gehts am Donnerstag, also erst in fünf Tagen, da der Inkapfad auf 500 Startplätze pro Tag beschränkt und weitesgehend ausgebucht ist.
Bis dahin werden wir damit beschäftigt sein, die von der Höhenkrankheit  gebeutelten, schwachen Glieder durch das wunderschöne Cuzco und die umliegenden heiligen Dörfer zu schleppen. Und wenn es eben mal doch wieder regnet - und das tut es hier dann doch relativ häufig - dann werden fünf Euro investiert um den Körper eine Stunde lang auf der Massagebank zu rehabilitieren. La vie est belle!!!


Schon doof, wenn "Feuer" für "Lama" (llama) missverstanden wird und statt einer flammenden Krone ein Alpaka das Haupt der "madre patria" ziert!




Frei Schnauze:




Alle Fotos aus Woche sechs gibt es hier:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen