Dienstag, 21. Februar 2012

Karneval satt in Panama Stadt

Dritte Woche, drittes Land. Am 20. Tag meiner Reise heißt es: Bienvenidos a Panama! Aber der Reihe nach, es gibt einiges zu berichten:

Woche drei startet mit dem Abschied aus Tamarindo. Entgegen vorherigen Lautbarungen geht es nicht nach Jaco. Nach vier Stunden Shuttlebusfahrt durch Dickicht und Flussbetten der nicoyanischen Halbinsel heißt das Ziel am Ende stattdessen Santa Teresa/Mal Pais.
Der schwer zu erreichende Ort ist ein Mekka für Surfer und Brüllaffen gleichermaßen und bietet fernab großer Feierei die Gelegenheit, sich vollkommen auf die Perfektion des Duckdives zu konzentrieren.
Mein vom spanischen Gute-Laune-Bär geführtes Hostel "Casa del Mar" ist perfekt gelegen und nahezu vollkommen in skandinavischer Hand. Da die Einladung zum gemeinsamen Dinner im Hostel eigenen Grill nicht lange auf sich warten lässt, komme ich zu der Erkenntnis, dass das vollkommen in Ordnung geht.
An Tag zwei gesellen sich einige bekannte Gesichter aus Tamarindo dazu und man versammelt sich unter perfektem Sternenhimmel zu einer illustren Lagerfeuerrunde am Strand.

"Look at the stars, and how they shine for you....and it was all "mellow"!

Aber da war ja noch was: Martin hatte sich angekündigt. Es verblieben nur noch 2 Tage bis zu seiner Ankunft in Panama und ich war noch zwei Hauptstädte und ca. 22 Stunden Busfahrt entfernt.
Nach einigem Hin und Her wegen des grenzüberschreitenden Bustickets konnte ich am 16FEB um 12 Uhr in den Bus nach San José steigen (wo mich zwei Australier mit zu ihrem perfekten Hostel nahmen), um nach einer kurzen Nacht am nächsten Tag den 16 Stunden-Tripp nach Panama zu starten.
Drei schlechte Filme und eine Grenzkontrolle bei der man sich in einem selbigen wähnte später, komme ich also um 5Uhr morgens in Panama Stadt an. Ich realisiere: In Mittelamerika gibt es Städte mit Skyline....und zonas rojas, roten Zonen.
Unser Hostel, dass von Martins Flugzeugbekanntschaften ausgesucht worden war, liegt nicht in einer solchen, sondern in der Altstadt (Casco Viejo), die zwischen Verfall und wunderschöner Restauration des spanischen Kolonialstils wandelt.
Am Nachmittag steht der obligatorische Besuch des Panama Kanals bzw. viel eher des Locks an. Fazit: Sollte man gesehen haben (...wenn man in Panama ist)!

Viel unabkömmlicher erscheint während unseres Aufenthalts aber die Teilnahme am größten Karneval Mittelamerikas. Da die Energie am Abend nicht mehr dazu reicht und ohnehin von ewig langen Schlangen am Einlass berichtet wird, entscheiden wir, am nächsten Tag zu feiern.
Und so erkennen wir, dass nicht nur Gott sondern auch die Welt am siebten Tag die Arbeit ruhen lässt.
Einige Biere, Schaumduschen und Wasserattacken später geht es zurück ins Hostel, denn die Abfahrt naht. 10 Stunden Busfahrt stehen auf dem Programm, zurück gen Norden nach Bocas del Toro. Und dort sind wir nun, haben den ersten Tag mit schlechterem Wetter und für uns Anfänger nur schwerlich surfbaren Wellen verbracht und hoffen, dass vielleicht heute mal der Strom auf der Insel anbleibt damit nicht nur das Partyvolk die Lampen anhat.

So, und wer den Buchstabensalat übersprungen und bis hierher vorgescrollt hat, um einfach nur ein paar Bilder zu gucken, der ist nun endlich am Ziel: Viel Spaß!

Santa Teresa, Costa Rica

Ausgang Hostel, Eingang Paradies:

Das große Kribbeln:


Das große Krabbeln:

Es war ja schließlich Valentinstag:


"Schwanzwitz":


Uh uh, ah ah, sexy eyes, I'm gonna take you to paradise:


Casa del Mar:



San José, Costa Rica


Pangea Hostel:






Panama Stadt, Panama


Panama Kanal - Bus:


Panama Kanal - Schiff:


Panama Kanal - Haus:



"Beachbreak a la Panama":



EDIT: Hier findet sich die bildliche Zusammenfassung der dritten Woche:


Nicht wundern, dass es die anderen Wochen noch nicht gibt und auch beim obigen Link noch welche fehlen. Das Internet ist einfach überall in Mittelamerika so langsam, dass der Upload über mehrere Nächte verteilt werden muss.




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